FRAGEN & ANTWORTEN
Allgemeine Fragen?!
Paranormal bezeichnet Ereignisse oder Phänomene, die sich mit den bekannten wissenschaftlichen Erklärungen nicht eindeutig verstehen oder nachweisen lassen. Dazu gehören zum Beispiel Erscheinungen, Stimmen, Bewegungen von Gegenständen, plötzliche Temperaturveränderungen oder unerklärliche Gefühle von Anwesenheit.
Das Wort ( paranormal ) bedeutet wörtlich neben dem Normalen und beschreibt somit Vorgänge, die außerhalb unserer gewohnten Wahrnehmung oder naturwissenschaftlichen Logik liegen. Viele Menschen erleben solche Momente zufällig, andere suchen gezielt nach Antworten und Beweisen für das, was jenseits unserer sichtbaren Welt existiert.
Untersuchungen im paranormalen Bereich versuchen, diese Erscheinungen mit technischen Geräten, Aufnahmen, Sensoren oder spirituellen Methoden festzuhalten und zu analysieren. Ziel ist es, herauszufinden, ob es sich um natürliche Ursachen, psychologische Einflüsse oder tatsächliche Anzeichen übernatürlicher Präsenz handelt.
Der Name Die Seelenjäger begleitet uns seit dem ersten Tag. Wir haben ihn gewählt, weil er genau das ausdrückt, was wir tun wir gehen auf die Suche nach dem, was nach dem Tod bleiben könnte. Nicht, um Seelen zu jagen oder zu stören, sondern um Spuren zu finden. Spuren von Energie, von Präsenz, von etwas, das vielleicht zwischen unserer Welt und dem Jenseits existiert.
Der Begriff Seelenjäger steht für die Suche nach Antworten auf eine der ältesten Fragen überhaupt. Gibt es eine Seele? Und wenn ja kann sie sich bemerkbar machen? Wir wollen das nicht beweisen oder widerlegen, sondern beobachten, dokumentieren und verstehen.
Für uns bedeutet der Name auch Respekt. Respekt vor den Menschen, die etwas erlebt haben, das sie sich nicht erklären können, und Respekt vor dem, was vielleicht wirklich noch da ist. Wir sehen uns nicht als Geisterjäger, sondern als Forscher, die versuchen, das Unsichtbare greifbar zu machen.
Darum heißen wir Die Seelenjäger weil wir nicht aufgeben, nach Antworten zu suchen, selbst dort, wo andere längst aufgehört haben zu fragen.
Diese Frage hören wir sehr oft. Während unserer Untersuchungen erleben wir Dinge, die man sich kaum erklären kann. Türen öffnen sich ohne Zugluft, Geräte reagieren plötzlich, obwohl niemand in der Nähe ist, oder es sind Stimmen zu hören, die aus dem Nichts kommen. Genau solche Momente zeigen wir live, so wie sie wirklich passieren. Nichts wird gestellt, nichts wird geschnitten. Alles, was ihr seht, geschieht in diesem Moment.
Wir zeichnen jede Untersuchung vollständig auf und prüfen anschließend jedes Detail. Oft gibt es natürliche Ursachen manchmal bleibt jedoch etwas übrig, das sich nicht einfach erklären lässt. Genau das ist der Punkt, an dem wir weitersuchen.
Trotz allem gilt. Man sollte immer mit offenem, aber auch skeptischem Blick bleiben. Nicht alles, was unheimlich wirkt, ist übernatürlich doch nicht alles, was man nicht erklären kann, ist Zufall.
Nein, bei Die Seelenjäger gibt es kein Drehbuch. Alles, was ihr seht, passiert wirklich in dem Moment, in dem wir live sind oder aufzeichnen. Es gibt keine vorbereiteten Szenen, keine Regieanweisungen und keine nachgestellten Situationen.
Unsere Reaktionen sind echt, genau wie die Ereignisse, die wir erleben. Wenn sich Türen bewegen, Geräte ausschlagen oder Stimmen zu hören sind, dann passiert das live und ohne Schnitt. Natürlich prüfen wir immer zuerst, ob es natürliche Ursachen gibt etwa Zugluft, technische Einflüsse oder Geräusche aus der Umgebung. Erst wenn nichts davon zutrifft, nehmen wir es als mögliches paranormales Phänomen ernst.
Wir zeigen, was wirklich passiert. Ohne Drehbuch, ohne Schauspiel echt, direkt und transparent. Das ist Die Seelenjäger.
Unter die.seelenjaeger@hotmail.com könnt ihr uns eure Locationvorschläge zusenden. Wir bitten um euer Verständnis, dass wir nicht auf jede Einsendung antworten können. Täglich erreichen uns zahlreiche E-Mails und Direktnachrichten über verschiedene Kanäle. Da wir weder ein Management noch Social-Media-Mitarbeiter oder Assistenten haben, ist es uns leider nicht möglich, jede Nachricht individuell zu beantworten.
Ja, das kommt sogar häufig vor. Nicht jede Untersuchung führt zu Auffälligkeiten oder klaren Anzeichen für paranormale Aktivität. Manchmal bleiben Geräte ruhig, Kameras zeichnen nichts Besonderes auf und es passiert einfach nichts. Genau das gehört zur ehrlichen paranormalen Forschung dazu.
Wir zeigen auch solche Einsätze, weil sie ein wichtiger Teil unserer Arbeit sind. Nicht jeder Ort ist aktiv und nicht jede Nacht bringt Antworten. Es wäre unaufrichtig, nur die spannenden Momente zu zeigen und den Rest wegzulassen.
Jede Untersuchung bringt uns dennoch ein Stück weiter. Sie zeigt uns, dass das Paranormale nicht auf Knopfdruck erscheint und dass Geduld, Respekt und Genauigkeit entscheidend sind. Auch ohne Ergebnisse bleibt jede Untersuchung echt und Teil unserer Suche nach Antworten.
Fragen zur Technik??
Die von uns verwendeten Geräte funktionieren allesamt auf bestimmten, grenzwissenschaftlichen Theorien zur Kommunikation mit der jenseitigen Welt. Die so erhaltenen Ergebnisse sind immer wieder faszinierend, fußen jedoch nicht auf naturwissenschaftlichen Standards. Laut aktuellem naturwissenschaftlichen Forschungstand gibt es keine Beweise für die Existenz paranormaler Phänomene. Wir versuchen daher, unsere gesammelten Ergebnisse so neutral wie möglich zu analysieren und zu präsentieren. Unsere Bewertungen der Ergebnisse sind subjektiv, wir möchten den Zuschauer dazu aufrufen, sich selbst ein Bild zu machen. Jeder darf selbst entscheiden, was er glauben möchte und was nicht.
Die Kinect benutzt eine RGB-Kamera mit speziellem Tiefensensor und einem Infrarotlichtprojektor mit monochromen CMOS-Sensor, der alles als Punkte in einer 3D-Umgebung angeordnet „sieht“. Diese Infrarotpunkte ermöglichen es der Kamera, Tiefe und Details wie ein Sonar zu “sehen”. Die dazugehörige Software kann Menschen erkennen, indem sie Körperteile, Gelenke und Bewegungen unterscheidet. Wenn auf dem Bildschirm ein personenförmiges Objekt angezeigt wird, das mit bloßem Auge nicht zu sehen ist, dann gibt es etwas, das im Infrarotbereich erkannt wird.
Wie wir immer wieder in unseren Episoden betonen, ist die Software der Kinect so programmiert, dass sie in jeder Struktur versucht, eine menschliche Gestalt zu sehen. Zudem unterscheiden sich die Darstellungsarten merklich. Manchmal sieht man nur das typische Skelett aus Linien und Punkten, manchmal wird ein Umriss generiert, wie bei der Episode “Haus am See” zu sehen war … hier wurde recht deutlich ein Umriss in die zerstörte Tapete hinzugerechnet … wobei letzteres auch an den unterschiedlichen Versionen unser Kinect liegt.
Wir haben eine Version für den mobilen Einsatz und eine Version, die mit festem Stromanschluss arbeitet. So spannend die Aufnahmen der Kinect auch immer sind … man sollte hier immer skeptisch bleiben.
Wenn wir sprechen, erzeugen die von uns ausgestoßenen Töne Schwingungen in der Luft. Diese nennt man Schallwellen. Um diese über einen größeren Bereich hinweg verbreiten zu können, werden sie moduliert, also in Radiowellen umgewandelt. Radiowellen sind elektromagnetisch und bewegen sich schneller und weiter als Schallwellen. Sie liegen nicht im hörbaren Bereich des Menschen. Durch die Antenne eines Radios werden sie empfangen, im Radio in elektrische Signale umgewandelt und dann wieder zu Schallwellen rückmoduliert. Demnach können wir diese wieder hören. Dr. Michael Persinger, ein kanadischer Professor, führte Studien durch, bei denen elektromagnetische Schwingungen im menschlichen Hirn spirituelle Erfahrungen auslösten. Deshalb vermutet man unter anderem, dass Geister sich elektromagnetischer Energien bedienen. Diese Studie und das Vorkommen von Tonbandstimmen (EVP) sowie die Theorie, dass manche Entitäten elektromagnetische Energien zur Kommunikation verwenden, führte zur Entwicklung der Ghostbox durch Frank Sumptions, aus der später die Spirit Box entstand. Letztere wurde von Elektroingenieur Gary Galka und Medium Chris Fleming entwickelt. Das Team der Geisterakten benutzt die Spirit Box SB-7. Diese verwendet Radiofrequenzen aus dem Mittelwellenbereich AM (530-1710 kHz hier gibt es seit 2015 keine Radiosendungen mehr) und Ultrakurzwellenbereich FM (76-108 Mhz). Insgesamt scannt es durch 119 Frequenzen in 5-7 unterschiedlich einstellbaren Abtastgeschwindigkeiten. Zwischen den einzelnen Frequenzschritten befindet sich ein synthetisches, hochfrequentiertes Rauschen, die so genannte White Noise (dt. weißes Rauschen). Es hat eine konstante Leistungsdichte und wird vom menschlichen Ohr als hoher, unangenehmer Ton empfunden. Durch dieses Rauschen können Stimmen oder Geräusche empfangen werden. Die Aufnahme erfolgt durch ein digitales Audiogerät. Vorteile: Durch die Spirit Box sollen aktive und direkte Kommunikationen mit übernatürlichen Entitäten ermöglicht werden. Anders als bei EVPs, die man erst im Nachhinein auswerten kann. Die Spirit Box ist ein handliches, leichtes Gerät, das mit Batterien funktioniert und kann somit leicht zu paranormalen Ermittlungen mitgebracht werden. Nachteile: Die dauerhafte Beschallung durch das Störgeräusch kann nach einiger Zeit zu Kopfschmerzen führen und sorgt dafür, dass nicht immer alles verstanden werden kann. Meist handelt es sich auch nur um blitzschnelle Wortfetzen, die verstanden werden können. Kritik: Neben den üblichen Kritiken, dass es keine wissenschaftlichen Beweise für die Echtheit des Empfangenen gibt, kritisieren zahlreiche Stimmen, dass vieles, was aus den Tönen der Spirit Box abgeleitet wird, dem persönlichen Empfinden des Zuhörenden entsteht. Da Radiosender durchgescannt werden, ist der typische Tenor der, dass man Bruchstücke dieser auffängt und falsch interpretiert. Auch wird angemerkt, dass das menschliche Gehirn dazu tendiert, aus Silben automatisch ganze Wörter zu bilden. So sollen Sätze entstehen, die eigentlich gar nicht da sind. Gegenstimmen betonen an dieser Stelle, dass manche Worte und Sätze sehr deutlich erkennbar sind, dass es kaum Radiosender gibt, die derart häufig dieselben Namen (oder auch Beleidigungen) wiederholen oder konkret auf Fragen reagieren. Die schnelle Scangeschwindigkeit spricht außerdem dagegen, ganze Sätze von einem einzelnen Sender zu erhalten.
Die Vollspektrumkamera filtert das für uns sichtbare Licht heraus und fertigt Aufnahmen im für das menschliche Auge nicht sichtbaren Ultraviolet bzw. Infrarotbereich auf. Theorien besagen, dass paranormale Entitäten in diesen Bereichen sichtbar sind.
Das Portal funktioniert nicht allein, sondern benötigt immer ein zusätzliches Gerät wie beispielsweise die Spirit Box. Man kann mit dem Portal auch Software wie SCD-1 oder Vocibus, oder Apps wie Echovox nutzen. Im Prinzip wird nur ein weißes Rauschen als eingehendes Audiosignal benötigt. Dieses weiße Rauschen wird durch ein Effektgerät geleitet (Noise Dezimeter II), welches Störgeräusche herausfiltert. Über einen Regler an der Seite können wir bestimmen, wie stark das Rauschen reduziert werden soll. Das nun etwas reduzierte Signal wird jetzt in ein weiteres Effektgerät geleitet (Trinity T2-Reverbeffekt). Hier können wir mit verschiedenen Revere-Methoden arbeiten … hier muss man immer etwas experimentieren. Laut Steve Huff dem Erfinder des Portals wird hier unser eigentliches Audio-Rohmaterial zu den Stimmen
